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Schlechter Atem – wenn Mundgeruch zum Problem wird

Hinter den etwas merkwürdig klingenden Begriffen wie „Halitosis“ und „Foertor ex ore“ versteckt sich ein Problem, mit dem viele Patienten zu kämpfen haben: Mundgeruch. In 80–90 % der Fälle liegen dabei die Ursachen in der Mundhöhle oder Nasenrachenraum.
Häufig liegen eine mangelnde Mundhygiene und ein schlechter Zahnstatus zugrunde. 
Das klingt logisch und leuchtet den meisten Patienten auch ein: schlechte Mundhygiene, Karies und Plaque sind ideale Voraussetzungen für Bakterien, die diese Schwefelverbindungen in Ihrem Stoffwechselprozess produzieren und ausscheiden.

Aber woher stammt dieser unangenehme Mundgeruch, selbst wenn die Zähne und die Zwischenräume gründlich täglich gereinigt werden und es keine Karies gibt?

Die am häufigsten gegebene Antwort besagt: Die Ursache liegt in der Zunge!

Die Zunge besteht aus vielen sogenannten Papillen mit unterschiedlichen Aufgaben, wie dem Tasten oder auch Schmecken. Dabei kann man sie die Zunge wie einen großen Teppich vorstellen. Zwischen den Papillen können sich aber nun auch Beläge, Essensreste und eben die Schwefel-verursachenden Bakterien ansammeln. 
Das bedeutet, dass auch die Zunge eine ausreichende Pflege benötigt.

Dabei ist die Zungenreinigung gar nicht so schwer. Häufig reicht es schon, mit der Zahnbürste nach dem Zähneputzen die Zunge „auszubürsten“. Es gibt aber auch hierfür zahlreiche Helfer wie einen Zungenschaber oder Zungenreiniger.

Wer dann noch anschließend mit einer geeigneten Mundspüllösung den Mund für 30 Sekunden ausspült und regelmäßig zu einer Zahnreinigung geht, hat das Problem Mundgeruch häufig schon bekämpft.

Zungenreinigung

Was kann ich tun, wenn der Mundgeruch nicht verschwindet?

Sollte der Mundgeruch auch nach einer Zahnsanierung nicht verschwinden, können andere Ursachen, wie zum Beispiel chronische Entzündungen, eine Parodontitis oder aber auch systemische Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Sodbrennen oder Pilzinfektionen in Betracht gezogen werden.

Mundgeruch ist ein Problem, das viele Patienten betrifft.
Zögern Sie also nicht und sprechen Sie uns direkt darauf an!